Date Tags Bildung

image0

Heute war es soweit und ich habe meine letzte Nebenfachprüfung in meinem Nebenfach Psychologie (Hauptfach Informatik) bei Prof. Hellmuth Metz-Göckel (siehe Bild) mit eine Note von 1.0 abgelegt. Thematisch drehte sich alles um Motivationspsychologie, Emotionspsychologie und Intelligenztheorien. Gelernt habe ich nach einer Zusammenfassung von Michael Gregorius, dem Vorlesungsscript, einigen Büchern aus dem Handapparat der Fachbereichsbibliothek Psychologie und einer sehr empfehlenswerten Onlinefassung des Lexikons der Psychologie, das direkt über die Seiten der Fachinformationen für Psychologie der Unibibliothek Dortmund zu finden ist. Insbesondere wurde ich von Wikipedia enttäuscht, die in diesem Themenumfeld nur spärliche Informationen zur groben Orientierung bereithielt, in die Tiefe jedoch nie vorstieß. Ansonsten seien noch die sehr empfehlenswerten Seiten von Werner Stangl zu vielen Gebieten der Psychologie sowie die Seiten von PD Dr. Erwin Breitenbach von der Uni Würzburg zu diversen Intelligenztheorien zu empfehlen.

Die einzelnen Fragen zu den Themen waren

Motivationspsychologie

  • Übersicht über den Gegenstandsbereich des Motivationspsychologie geben.
  • Atkinsons Theorie der Leistungsmotivation erklären.
  • Die Erweiterungen von Vroom und Heckhausen erläutern.
  • Rubikon der Handlungsphasen erläutern. Warum gab es da schon wieder ein neues Modell?
  • Anwendung des Modells auf die Prüfungssituation und mein Informatikstudium.

Emotionspychologie

  • Frage nach der Definition von Emotionen und den von Ulich vorgeschlagenen sieben Merkmalen.
  • Theorienüberblick geben.
  • Die Theorie von Schachter und Singer bzw. James und Lange erklären. Versuch erläutern und Ergebniss deuten.
  • Diskussion um Sequenzproblem schildern. Meinungen dazu von Zajonc, Lazarus, Ulich und Leventhal und Scherer verdeutlichen.
  • Er fragte danach, wie Zajonc seine Meinung untermauerte und erzählte mir dann von einem Versuch, den Zajonc durchgeführt habe.

Intelligenztheorien

  • Definition von Intelligenz angeben. Auf Definitionsproblematik eingehen. Diverse Ansätze zur Definition von Sternberg und einem Ergebnis von Heller gebracht.
  • Überblick über die Strukturmodelle geben, alle Modelle mal ein wenig angerissen. Immer dabei das Besondere und Neue bei den jeweiligen Ansätzen erläutern.
  • Erklären, was ein Faktor ist.
  • Kognitionspsychologische Ansätze erklären (habe hier die triarchische Theorie von Sternberg mit den Subtheorien Kontext-, Zwei-Facetten- und Komponententheorie und ihre Bedeutung für die Hochbegabtenforschung erwähnt).